Es ist vollbracht! Mehr als 14.000 Unterschriften!
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Sind Rekonstruktionen nicht viel teurer als moderne Häuser?

Über die Kosten einer historisch wiederaufgebauten Altstadt werden viele Legenden verbreitet. Hier erfolgt eine Richtigstellung:

 

1. Die geplanten Rekonstruktionen bedeuten gegenüber einer modernen Bebauung Mehrkosten bei den Baukosten von ca 10 - 20 %. Diese wird der Erwerber, also Erbpachtnehmer selber tragen. Für die Stadt wäre es also ausgabenneutral. Interesenten gibt es hierzu genügend.

 

2. Die im Falle einer Umplanung enststehenden Mehrkosten sind überschaubar. Nach Berechnungen von Architekten müssten sich die Mehrkosten pro Haus in der gegenwärtigen Phase der HOAI  1 und 2 auf nur ca. 5000,- Euro belaufen (Vorplanung).

 

3. Auch zu einer angedrohten Bauverzögerung wird es nicht kommen. Die Architekten der Gebäude entlang des Krönungswegs werden angehalten, alternativ eine zweite Fassadenplanung zu entwerfen. Wenn man unsere Anregungen nun endlich annimmt und ernst nimmt, kann damit sofort begonnen werden und ein folgender Bürgerentscheid wäre überflüssig.

Sind die historischen Gebäude denn ausreichend dokumentiert?

Ganz klar ja! Es gibt sogar mindestens vier bis fünf voneinander unabhängige Quellen, aus denen man die Maße und das Aussehen der Altstadthäuser entnehmen kann:

 

1. Die "Treuner-Skizzen". Die bekannten Frankfurter Brüder vermaßen bis in die Kriegstage beinahe alle Altstadthäuser mit Zollstock und Leiter und hinterließen die Maße der Nachwelt.

2. Pläne aus dem Archiv des Stadtplanungsamtes von vor 1944

3. Übungszeichnungen von Studenten der damaligen FH

4. Zahlreiche exakte Fotos, die die damalige Stadtregierung kurz vor der Zerbombung extra anfertigen ließ

5. Zahlreiche private Fotos. Jeder gute technische Zeichner ist in der Lage, Maße und Proportionen aus einer perspektivischen Darstellung als Ansicht auf ein Blatt zu übertragen.

 

Und dennoch behaupten Technokraten und gegnerische Architekten immer noch, man könne die Altstadt aufgrund fehlender Daten nicht mehr rekonstruieren. Fazit: Die Frankfurter Altstadt ist eine der best dokumentierten Altstädte Deutschlands!

Kommt das Bürgerbegehren nicht zu spät?

Nein, es kommt gerade richtig, um am Wahltag noch mit entschieden zu werden. Eigentlich bestand in den vergangenen Monaten immer wieder die Hoffnung, daß Planer und Politik endlich dem Bürgerwillen nach mehr Rekonstruktionen entsprechen, doch man hat uns übergangen. Daher war nun ein Bürgerbegehren "ultima ratio".

Warum die ganze Altstadtdebatte jetzt noch einmal aufrollen?

Nein, das will niemand und das soll auch nicht geschehen. Wesentliche Teile der Planungen sollen nicht mehr angetastet werden, wie auch die des Stadthauses nicht. Das Projekt soll bis 2016 fertig werden. Es geht uns lediglich um den KRÖNUNGSWEG. Dieser muss seiner geschichtlichen Bedeutung entsprechend weitgehend rekonstruiert werden. Da darf es keine Kompromisse geben! 

Ist denn die Mehrheit für Rekonstruktion?

Ganz klar ja! Mehrere Umfragen haben dies immer wieder bestätigt. Zuletzt votierten gerade Jugendliche zwischen 18 und 29 Jahren am meisten für eine rekonstruierte Altstadt. Die Umfrageergebnisse der FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 6. März 2010 im einzelnen:

 

FÜR einen Altstadt- Wiederaufbau sind:

- 18-29-jährige      94,6%

- 30-39-jährige     83,2%

- 40-49-jährige     69,2%

- 50-59-jährige     79,0%

- 60-jährige +       70,8%

Sollte man nach langer Diskussion jetzt nicht einen Schlusstrich ziehen?

Nein, denn mit dem gleichen Argument könnte man ja auch die Landebahn-Debatte am Flughafen oder andere brennende Themen beenden. Im übrigen: Welche Diskussion mit den Bürgern gab es denn? Es gab zwar zahlreiche Veranstaltungen von Parteien, Architektenverbänden, IHK und Altstadtforum, aber keine einzige offizielle Bürgeranhörung der Stadt Frankfurt zum Wiederaufbau der Altstadt! Im Dom-Römer Sonderausschuss gibt es lediglich eine "Bürgerfragestunde".

 

Die Diskussion mit dem Bürger wurde nie wirklich gesucht und es gab keine einzige öffentliche Anhörung des Stadtplanungsamtes!!!

Führt das Bürgerbegehren nicht zu Verzögerungen des Projektes?

Ja, wenn die Mitarbeiter der Dom-Römer GmbH weiterhin einen "nine to five job" machen wie bislang. Niemand ist dort vom Feuer der Begeisterung über unsere Frankfurter Altstadt angesteckt worden. Jetzt geht es darum, mit Herz und Engagement endlich den Bürgerwillen einer Rekonstruktion umzusetzen und ein paar Extraschichten einzulegen. Dann ist der Fertigstellungstermin 2016 auch zu halten.

Das Unterschriftenformular als Download:

Spendenkonto:

Pro Altstadt Frankfurt e.V.

Frankfurter Volksbank

Kontonummer: 7300016981

BLZ: 501 900 00

Stichwort: "Bürgerbegehren"

Kontakt:

Dr. Astrid Jacobs

c/o Marianne Winter
Flörsheimer Straße 3
60326 Frankfurt
Telefon: 0176/51223163

E-Mail: altstadt@kultur-erlebnis.de

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

Impressum:

Torsten Kopp

Mitglied bei Stadtbild Deutschland e.V.

Lasalleplatz 18a

65199 Wiesbaden

E-Mail: kopp.torsten@online.de

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